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Schulsozialarbeit

Die   Arbeitsgebiete   und   Angebote   von   Schulsozialarbeit   sind   speziell   auf   die   jeweilige   Schule   ausgelegt.   So   hat beispielsweise    eine    Grundschule    andere    Ansprüche    als    eine    Oberschule.    Jede    Schule    setzt    dabei    unter Berücksichtigung   der   Rahmenbedingungen   ihre   eigenen   Schwerpunkte.   Die   Rahmenbedingungen   beinhalten   die Zusammenarbeit    mit    dem    jeweiligen    Träger,    die    finanzielle    Ausstattung    der    Schulsozialarbeit    durch    die Kommune,   der   spezifische   Standort   der   Schule,   räumliche   Möglichkeiten   und   soziokulturellen   Hintergründe   der Schüler/innen.   Die   Rechtsgrundlage   für   Schulsozialarbeit   als   Angebot   der   Jugendhilfe   wird   in   der   Regel   im   SGB VIII § 13 gesehen: „Jugendsozialarbeit“. In   diesem   Paragraphen   ist   die   Förderung   der   schulischen   und   beruflichen   Ausbildung,   die   Eingliederung   in   die Arbeitswelt   und   die   soziale   Integration   als   Anspruch   junger   Menschen   beschrieben,   die   zum   Ausgleich   sozialer Benachteiligungen   oder   zur   Überwindung   individueller   Beeinträchtigungen   in   erhöhtem   Maß   auf   Unterstützung angewiesen   sind.   Schulsozialarbeit   als   solches   wird   dabei   nicht   explizit   erwähnt.   In   den   letzten   Jahren   setzt sich   in   einigen   Bundesländern   eine   Betrachtungsweise   durch,   die   Schulsozialarbeit   als   sozialpädagogisches Angebot   für   alle   Kinder   und   Jugendliche   an   einer   Schule   betrachtet,   das   verschiedene   Leistungen   aus   dem Spektrum   von   §§   11-14   SGB   VIII   (Kinder-   und   Jugendarbeit,   Jugendsozialarbeit,   erzieherischer   Kinder-   und Jugendschutz) anbietet. Der   Schulsozialarbeiter   ist   in   der   Regel   dem   öffentlichen   oder   dem   freien   Träger,   bei   dem   er   angestellt   ist, weisungsgebunden.   Die   Adressaten   der   Schulsozialarbeit   sind   die   Schülerschaft   und   der   Lehrkörper   der   Schule sowie die Eltern. Folgende Tätigkeitsbereiche können zum Kern heutiger Schulsozialarbeit zählen: Beratung und Einzelfallhilfe Sozialpädagogische Gruppenarbeit Projekte und offene Angebote Vernetzung und Gemeinwesenarbeit Elternarbeit Präventionsarbeit Krisenintervention Begleitung im Übergang Schule-Beruf Erfolgreiche Schulsozialarbeit wird ermöglicht durch: personelle Kontinuität, vollzeitbeschäftigte studierte sozialpädagogische Fachkräfte Kooperation mit den Lehrern auf Augenhöhe, eine angemessene konzeptionelle Verankerung (auch im Schulprogramm), eine eigene und gute räumliche Ausstattung (Besprechungstisch, moderne Büro- und EDV-Ausstattung, Nutzung von Gruppen- und Klassenräumen), kontinuierliche Gruppenarbeit (in Kleingruppen und Klassen), zeitnahe Intervention (zum Beispiel bei Schulmüdigkeit oder kritischen Lebenssituationen), leichte Erreichbarkeit für Eltern, Schüler und Lehrer (in der Schule während der Unterrichtszeit), tragfähige Kooperationstrukturen mit Institutionen (zum Beispiel Jugendämtern, Erziehungsberatungsstellen, Schulpsychologen usw.) und Personen im Schulumfeld, innovative, u. a. auch erlebnispädagogische Projekte, die das Wir-Gefühl von Klassen und der Schulgemeinschaft steigern, Angebote zu Themen wie Suchtprävention und -intervention, Gewaltprävention, Sexualpädagogik, Kommunikationstrainings, Berufsorientierung, Schulsanitätsdienst und Mediation. Freizeitpädagogische Angebote mit einer offenen Basis erfolgen über die Freizeit- und Begegnungsstätte. Man findet uns an der:

   Oberschule Bischofswerda

   Grundschule Süd Bischofswerda

 

Zum Thema Schulsozialarbeit erhält man umfangreiche, individuelle und kompetente Beratung von unserer

Mitarbeiterin Dipl.-Sozialpädagogin (BA) Frau Claudia Kilank.

Sie ist erreichbar unter:

schulsozialarbeit@regenbogen-biw.de