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Bildungsmaßnahmen + Arbeitsgelegenheiten

Berufsvorbereitendes Jahr (BVJ)

Mit     

den     

Berufsvorbereitenden     

Bildungsmaßnahmen     

bietet     

die     

Bundesagentur     

für    

Arbeit     

ein     

wichtiges

Qualifizierungselement  

an,  

um  

Jugendlichen  

und  

jungen  

Erwachsenen  

den  

Zugang  

zum

Ausbildungs-  

und

Arbeitsmarkt  

zu

ermöglichen.

Im  

Rahmen  

einer  

Berufsvorbereitenden  

Bildungsmaßnahme  

sollen  

die  

Jugendlichen  

vorrangig  

auf  

die  

Eingliederung

in  

Ausbildung  

vorbereitet  

werden.  

Unter  

Beibehaltung  

dieser  

vorrangigen  

Zielsetzung  

kann  

auch  

die  

Vorbereitung

einer  

Beschäftigungsaufnahme  

ein  

paralleles  

Ziel  

berufsvorbereitender  

Bildungsmaßnahmen  

sein.  

Zu  

den  

Aufgaben

gehört es insbesondere,

den   

Jugendlichen   

die   

Möglichkeit   

zu   

geben,   

ihre   

Fähigkeiten   

und   

Fertigkeiten   

hinsichtlich   

einer   

möglichen

Berufswahl   

zu   

überprüfen   

und   

zu   

bewerten,   

sich   

in   

der   

Vielzahl   

der   

Berufe   

zu   

orientieren   

und   

eine

Berufswahlentscheidung zu treffen,

den    

Jugendlichen    

die    

erforderlichen    

Fähigkeiten    

und    

Fertigkeiten    

für    

die   

Aufnahme    

einer    

beruflichen

Erstausbildung zu vermitteln und

die Jugendlichen möglichst nachhaltig in den Ausbildungsmarkt zu integrieren.

Für  

Jugendliche,  

die  

bisher  

noch  

ohne  

Schulabschluss  

sind,  

bietet  

die  

Maßnahme  

außerdem  

die  

Möglichkeit,  

sich

auf den Erwerb eines Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses vorzubereiten.

Im Regelfall dauert die Teilnahme an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme bis zu einem Jahr.

Während  

der  

Teilnahme  

an  

einer  

Berufsvorbereitenden  

Bildungsmaßnahme  

haben  

die  

Jugendlichen  

Anspruch  

auf

Berufsausbildungsbeihilfe.

Ob  

die  

Voraussetzungen  

für  

eine  

Förderung  

vorliegen,  

wird  

bei  

der

Agentur  

für

Arbeit  

vor  

Ort  

geklärt.  

Interessierte

Jugendliche  

sollten  

deshalb  

vor  

Beginn  

einer  

Maßnahme  

Kontakt  

mit  

ihrem  

Ansprechpartner  

bei  

der  

Agentur  

für

Arbeit

 aufnehmen.

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE)

sind  

eine  

arbeitsmarktpolitische  

Maßnahme  

in  

Deutschland.  

Mit  

einer  

Arbeitsgelegenheit  

(AGH)  

wird  

allgemein  

ein

arbeitsmarktpolitisches  

Instrument,  

das  

Arbeitslose  

bei  

der  

Eingliederung  

in  

den  

Arbeitsmarkt  

unterstützen  

soll,

bezeichnet.

Arbeitsgelegenheiten  

in  

diesem  

Sinne  

sind  

zusätzliche  

Beschäftigungen,  

die  

abseits  

vom  

bereits  

vorhandenen

Arbeitsmarkt  

und  

mit  

Hilfe  

von  

öffentlichem  

Geld  

angeboten  

werden.  

Sie  

bietet  

Empfängern  

von

Arbeitslosengeld  

II

(Hartz  

4)  

eine  

Beschäftigung,  

die  

sie  

zur  

Erhaltung  

oder  

Wiedererlangung  

ihrer  

Beschäftigungsfähigkeit  

nutzen

können.

Ziel   

der   

Zusatzjobs   

ist,   

Langzeitarbeitslose   

an   

den   

ersten   

Arbeitsmarkt   

heranzuführen.   

Zusätzlich   

zum

Arbeitslosengeld  

II  

wird  

eine  

Mehraufwandsentschädigung  

(MAE)  

gezahlt.  

Sie  

soll  

dem  

ALG-II-Empfänger  

die  

durch

Ausübung  

des  

Zusatzjobs  

zusätzlich  

entstehenden  

Aufwendungen  

ersetzen,  

weil  

sie  

in  

der  

Regelleistung  

nicht

berücksichtigt sind.

Der  

Mehraufwand  

wird  

unter  

Rückgriff  

auf  

die  

langjährige  

Verwaltungspraxis  

mit  

Beträgen  

zwischen  

1,00  

Euro  

und

1,50  

Euro  

pro  

Stunde  

entschädigt.  

Durch  

einen  

Zusatzjob  

entsteht  

kein  

reguläres  

Arbeitsverhältnis,  

selbst  

dann

nicht, wenn die Heranziehung zu den Arbeiten rechtswidrig war.

Die  

Entschädigung  

stellt  

daher  

kein

Arbeitsentgelt  

dar  

und  

wird  

nicht  

auf  

das

ALG  

II  

angerechnet.  

Bei  

Interesse  

hilft

der persönliche Berater vom

Jobcenter

gern weiter.